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Garten

Alles rund um Haus und Garten.



Freitag, 01. Juli 2011

Wie entstehen Silberfische

Von gartengestalt, 13:10
Vorweg muss man sagen, dass Silberfische nicht durch eine zu geringe Hygiene entstehen. Dies ist ein hartnäckiges Gerücht, entspricht aber keinesfalls der Wahrheit. Die Entstehung der Silberfische ist eigentlich mit 3 Wörtern gesagt: Feuchtigkeit, Wärme und Dunkelheit. Um es zu verstehen reichen diese aber nicht aus. Denn dies sind nur die Grundvoraussetzungen zur Entstehung der nachtaktiven Insekten.

Damit sie entstehen können müssen sie also erst einmal den richtigen Platz finden um sich zu vermehren. Besonders gerne ist dies in Badezimmern, Kellern und Waschküchen, da sie hier ein ideales Milieu vorfinden. Oft sind diese Räume schlecht zu belüften, warm und beheizt. Haben sie sich einmal in den Ritzen, unter Teppichen oder hinter den Tapeten versteckt, schlüpfen die Larven innerhalb 1 Monats. Bleiben die Lebensbedingungen ideal, sind sie bereits nach spätestens einem Jahr erwachsen. Da die Weibchen zwischen April und August über 100 Eier legen können, hat man hier bereits die erste Plage. Und obwohl die Silberfischchen mehrere Monate ohne Nahrung überleben können, ist ihre Entstehung wahrscheinlicher, wenn sie auch noch genügend Nahrungsquellen für sich entdeckt haben.

In Badezimmern werden dies vorrangig Hautschuppen und Haare sein, während sie sich in der Küche eher von Zucker- und stärkehaltigen Lebensmitteln ernähren, allen voran dem Honig. Aber auch in Schlaf- und Wohnräumen werden sie genügend Nahrung finden, denn auch vor Stoffen wie Baumwolle, Leinen und Seide machen sie keinen Halt. Ebenso stehen Bücher und der Kleister von Tapeten ganz oben auf ihrem Ernährungsplan und werden von ihnen durch Anfressen systematisch zerstört.

Wer die Entstehung der Silberfische also unterbinden möchte, muss sich zuerst einmal mit der Ursache befassen, diese finden und beseitigen. Wer vereinzelt alle paar Wochen eines dieser Tiere sieht, muss sich noch keine großen Sorgen machen, aber immer im Hinterkopf behalten, dass sie sich schnell und in großer Stückzahl vermehren können, wenn die Voraussetzungen für sie ideal sind. Und wenn sie einmal in so großer Anzahl vorhanden sind, ist auch die Beseitigung ein langwieriger Prozess - ähnlich wie bei Ameisen-, Käfer- oder Wespenbefall.

Montag, 07. Juli 2008

Vorteile der Rürup-Rente

Von gartengestalt, 08:52
Der große Vorteil der Rürup-Rente liegt darin, dass die steuerlichen Vorteile, die sich durch diese Form der Altersvorsorge ergeben, jedem zugänglich sind und es keinen beschränkten Kreis von förderberechtigten Personen gibt. So kann der Angestellte besonders wieder genauso wie der Selbständige und auch der Beamte von dieser staatlichen Unterstützung profitieren, während jeder gleichzeitig noch einen wichtigen Schritt für die private Altersvorsorge und damit der notwendigen zusätzlichen Rente macht. Bis zu 20.000 ? für Alleinstehende und 40.000 ? für Ehepaare kann man als Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und zur Rürup-Rente als Sonderausgaben geltend machen. Der abzusetzende Anteil der Beiträge steigt von 66 % in 2008 jährlich um 2 %, so dass im Jahr 2025 die kompletten Beiträge in der Steuererklärung geltend gemacht werden können. Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass man mit diesem Vertrag auch beispielsweise eine Berufsunfähigkeitsversicherung kombinieren kann und die Beiträge zu dieser Absicherung dann gleichermassen steuerlich geltend machen kann, was bein anderen Varianten der Berufsunfähigkeitsabsicherung nicht der Fall ist.

Dienstag, 22. April 2008

Rasen vertikutieren

Von gartengestalt, 13:22
Rasen vertikutieren
Ihr Rasen ist nur noch eine einzige vermooste Fläche? Dann bleibt Ihnen keine große Auswahl: der Rasen muss vertikutiert werden. Das Vertikutieren stärkt den Rasen und macht in Widerstandsfähiger gegen erneute Vermoosung. Ein Vertikutierer reißt den Moosfilz aus dem Untergrund und zerstört so die Wurzeln, bei einem kleinen Rasen kann das vertikutieren auch mit einer Harke und Muskelkraft erledigt werden. Nicht immer erwischt der Vertikutierer gleich alle Wurzeln, so dass die Prozedur wiederholt werden muss. Der Rasen wird beim Vertikutieren kaum geschädigt, lediglich sowieso schon geschwächtes Gras wird dem Gerät zum Opfer fallen. Ist das Moos erst mal verschwunden, schließt sich die Grasnarbe recht bald und der Rasen ist schöner denn je. Vertikutiert wird im Frühjahr und im Herbst, mehr als zweimal im Jahr sollte eine Fläche nicht vertikutiert werden. Dies beugt Schnecken und Ameisen im Garten vor. Weiterhin hilft auch guter Rasendünger mit Langzeitdünger, um einen gesunden Rasen zu haben.

Nicht zu verwechseln ist das vertikutieren mit dem Lüften im Garten, hierbei wird der Boden wie ein Schweizer Käse durchlöchert. Diese Methode wird bei Flächen mit Staunässe empfohlen. Die kleinen Löcher werden mit Sand verfüllt und sollen den Effekt bringen, dass das Wasser besser versickert. Eine einfachere – aber etwas langwierigere - Variante stellt das bestreuen des Rasens mit feinkörnigem Sand dar, Regenwürmer sollen den Sand im Garten untergraben und so den Rasen natürlich lüften.

Viele weitere Infos auch bei Hausgarten.net in den Ratgeber, sowie im Gartenforum. Schaut doch mal vorbei: Hausgarten.net.